WIWAG an der HHS

13. November 2022

Von Kopfhörern und Unternehmensentscheidungen...

Zum wiederholten Mal wurde in diesem Schuljahr in den Klassen des Q1-Jahrgangs der Hahnheide-Schule das WIWAG®-Planspiel an insgesamt vier Tagen der Vorhabenwoche durchgeführt. Dieses Projekt bedeutete für die Schülerinnen und Schüler viel Engagement und Arbeit aber eben auch viele Erkenntnisse, Erfolgserlebnisse, Kreativität, Teamarbeit, Einsicht in betriebliche Zusammenhänge und nicht zuletzt jede Menge Spaß.

Innerhalb des Planspiels erweiterten die Schülerinnen und Schüler in einer computergestützten Unternehmenssimulation ihre Erkenntnisse über die Führung und die komplexen Aufgaben eines Produktionsunternehmens und setzten dabei zentrale Zusammenhänge zwischen betriebswirtschaftlichem Grundwissen und Unternehmensführung um.

Die Lernenden konnten komplexe wirtschaftswissenschaftliche Inhalte umsetzen, verknüpfen, nachhaltig erleben und sich dadurch auf die März anstehenden Wirtschaftspraktika einstimmen.

Im Planspiel wurden pro Klasse vier Unternehmen in Form von Aktiengesellschaften gegründet, die alle abschließend auf einem fiktiven Investorentreffen potenzielle Geldgeber von ihrem Unternehmen und den getroffenen Entscheidungen überzeugen sollten.


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Berlin ist immer eine Reise wert, so sagt man und so ist es. Diesmal ging es mit meiner 9c in die geschichtsträchtige Hauptstadt. Den Höhepunkt unserer Exkursion bildete zweifelsohne unser Besuch samt Führung durch das Reichstagsgebäude. Neben dem informationsreichen Vortrag, der gute Einblicke in die parlamentarische Arbeit und den Institutionen lieferte, gab es dort die kleinen Nebensächlichkeiten, welche die Aufmerksamkeit auf sich zogen: Alte russische Inschriften aus dem Mai 1945, dem Kriegsende, alte Einschusslöcher oder Kerben von Bombensplittern aus dem Zweiten Weltkrieg im Sandstein der Fassade als Zeugen der wohl düstersten Vergangenheit dieses Gebäudes, aber auch das Archiv der Abgeordneten als Kunstwerk ohne Anspruch auf Vollständigkeit der Inhalte oder das kaum enden wollende Band von historischen Reichstagsreden, die als Leuchtband quasi durch die Decke gingen. Wir alle stand wie gebannt davor und lasen vom Boden bis zur Decke. Wenngleich ich schon sehr oft in Berlin war, so war dies doch mein erster Besuch in der Schaltzentrale unseres Landes. Ein irgendwie auch erhebendes Gefühl. Den Schülerinnen und Schülern muss es ganz ähnlich gegangen sein, denn trotz ihrer netten, lebhaften Art lauschten sie interessiert dem Vortrag und erkundeten die verschiedenen Räume, Flure und Etagen. Sie erlebten erst den Blick auf den Plenarsaal und später den Rundumblick über ganz Berlin von der Dachterrasse bei schönstem Sonnenschein und blauem Himmel. Berlin zeigte sich von seiner schönster Seite. Eine Schülerin meiner Klasse schreibt im Nachgang: „Ich fand die Berlinfahrt sehr gut. Vor unserem Termin im Bundestag mussten wir eine Rally machen, die Spaß gemacht hat, weshalb wir verschiedene Sehenswürdigkeiten gesehen haben. Im Bundestag hatten wir eine interessante Führung. Z. B. Haben wir uns das Parlament angeschaut und zum Schluss waren wir noch auf der Dachterrasse. Am Ende hatten wir noch bisschen Freizeit.“ Neben den tatsächlich vielen fachlichen Informationen betonte ein Schüler meiner Klasse etwas ganz anderes, etwas Typisches für unsere Schule: „Ich fand es sehr gut, dass wir als Gemeinschaft dort waren und noch enger zusammengewachsen sind. Der Reichstag war sehr interessant und schön mal zu sehen. Hätte ich mir anders vorgestellt.“ Ich denke nicht, dass man bessere Worte für diesen Ausflug hätte finden können. Vielen Dank an alle, die dies ermöglicht haben. Tw
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