Anne Frank-Tag 2026

13. Juni 2026

Die Hahnheide-Schule Trittau beteiligt sich am bundesweiten Aktionstag

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Beim diesjährigen Anne Frank Tag verzeichnete das Anne Frank Zentrum einen neuen Anmelderekord. Auch die Hahnheide-Schule Trittau beteiligte sich an dem bundesweiten Schulaktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus, der in diesem Jahr zum zehnten Mal stattfand.


Anlässlich des Geburtstags von Anne Frank am 12. Juni nahm die Hahnheide-Schule Trittau am Anne Frank Tag teil. Der bundesweite Schulaktionstag erinnert an Anne Frank, eines der bekanntesten Opfer des Holocaust, und setzt ein Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Diskriminierung.


Insgesamt beteiligten sich bundesweit mehr als 126.000 Schülerinnen und Schüler an 843 Schulen – so viele wie noch nie zuvor. Organisiert wird der Anne Frank Tag vom Anne Frank Zentrum in Berlin, das in diesem Jahr zugleich das zehnjährige Jubiläum des Aktionstages feierte. Unter dem Motto „Geschichte erzählen“ stärkt der Anne Frank Tag junge Menschen in ihrem Engagement für Demokratie und ein respektvolles Miteinander. Zur Vorbereitung stellte das Anne Frank Zentrum den teilnehmenden Schulen kostenfrei Lernmaterialien für Schülerinnen und Schüler sowie pädagogische Leitfäden für Lehrkräfte zur Verfügung. Dazu gehörten unter anderem eine Plakatausstellung und die Anne Frank Zeitung. Viele Schulen entwickelten darüber hinaus eigene Projekte zum Aktionstag.


Auch an der Hahnheide-Schule wurde das Motto auf vielfältige Weise mit Leben gefüllt. Trotz kühler Temperaturen und Nieselregens beteiligten sich am Freitag drei Klassenverbände und zwei Kurse mit eigenen Beiträgen. Unterstützt wurden sie dabei vom Runden Tisch Trittau, der Tanzschule Dance Live sowie der Kirche, die den Vorplatz der Martin-Luther-Kirche als Veranstaltungsort zur Verfügung stellte. Frau Haberer als Vertreterin der Kirche führte nach einem kurzen Einstieg in die Veranstaltung ein und verdeutlichte bereits zu Beginn, wie wichtig es heute ist, „Geschichte zu erzählen“ und sie in Erinnerung zu behalten.


Am Morgen versammelten sich vor Ort alle Teilnehmenden, um ihre Projekte vor interessierten Besucherinnen und Besuchern, Mitschülerinnen und Mitschülern sowie Bürgerinnen und Bürgern aus Trittau zu präsentieren. Die Veranstaltung bot ein abwechslungsreiches Programm: Die Klasse 9d gestaltete einen Gedichtebaum und trugen einige der selbstgeschriebenen Gedichte vor. Die Demokratie-AG präsentierte ein Miniaturbauset des Anne-Frank-Hauses, außerdem wurden Poster und ein Live-Podcast vorgestellt, während der WPU-7-Gestalten-Kurs mit einer bewegenden Inszenierung aus Anne Franks Tagebuch beeindruckte. Die Klasse 5b stellte ihre selbst entwickelte Initiative vor, mit der menschenfeindliche Sprüche an der Trittauer Tennishalle durch eine Wandgestaltung überdeckt werden sollen. Darüber hinaus präsentierte die Klasse 6b Lapbooks zu Anne Franks Tagebuch. Gemeinsam machten diese Beiträge die rund eineinhalbstündige Veranstaltung zu einer lebendigen und vielfältigen Umsetzung des Mottos „Geschichte erzählen“.


Ein besonderer Programmpunkt war die Teilnahme des Runden Tisches Trittau. Dieser bereicherte die Veranstaltung durch die Teilnahme des Zeitzeugen Herrn Ebel (Jahrgang 1930). Seine Tochter Anne Krüger berichtete von den Erfahrungen ihres Vaters während der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs. Ihre Schilderungen berührten viele der Anwesenden und machten die historische Bedeutung des Aktionstages auf eindrucksvolle Weise erfahrbar. Bereits zu Beginn der Veranstaltung sorgten zudem zwei Mitglieder des Runden Tisches mit der Lesung ausgewählter Auszüge aus Anne Franks Tagebuch für einen thematisch passenden Einstieg in das Programm.


Auch die Zusammenarbeit mit der Tanzschule Dance Live trug wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung bei. Mit ihrer Choreografie und ihrer Unterstützung des WPU-7-Kurses sorgte sie für zusätzliche Impulse und bereicherte das Programm auf kreative Art und Weise.


Die Hahnheide-Schule bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten und Kooperationspartnern für ihr Engagement. Die gelungene Veranstaltung hat gezeigt, wie wichtig das gemeinsame Erinnern und Erzählen von Geschichte für ein demokratisches Miteinander ist. Wir hoffen, den Anne Frank Tag auch im kommenden Jahr wieder erfolgreich an unserer Schule gestalten zu können.


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Am 30. September 2026 besuchte Dr. Konstantin von Notz die Q2a des WiPo Profils der Hahnheide Schule Trittau. Als Experte für innere Sicherheit gab er uns Einblicke in aktuelle sicherheitspolitische Themen und beantwortete unsere Fragen. Von Notz ist Bundestagsabgeordneter für Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied des Innenausschusses. Zu Beginn stellte er sich und seinen bisherigen Werdegang kurz vor. Im Mittelpunkt stand eine offene Fragerunde. Dabei sprachen wir unter anderem über den Drohnenvorfall in Leipzig, die bisherige Aufklärung und die Frage, wie Deutschland mit ähnlichen Vorfällen in Zukunft umgehen kann. Außerdem ging es um den islamistischen Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz im Jahr 2016 und darum, welche Lehren die Sicherheitsbehörden daraus gezogen haben. Ein weiterer Schwerpunkt war die Sicherheitslage im Zusammenhang mit Russland. Dabei wurde deutlich, dass neben klassischen militärischen Gefahren vor allem Cyberangriffe, Spionage und andere hybride Bedrohungen künftig eine größere Rolle spielen könnten. Auch das Thema Wehrdienst wurde kurz angesprochen. Von Notz machte dabei deutlich, dass er viele Fragen aus seiner persönlichen Sicht als Sicherheitsexperte beantwortete und seine Einschätzungen nicht immer genau der offiziellen Position seiner Partei entsprechen müssen. Zum Abschluss lud Konstantin von Notz unser WiPo Profil der Q2 zu einem Besuch des Deutschen Bundestages nach Berlin ein. Der Besuch wird für uns eine interessante Möglichkeit, Themen aus dem Unterricht mit einem Experten zu besprechen und aktuelle Fragen zur Sicherheit in Deutschland aus einer praxisnahen Perspektive zu betrachten. Autoren: Vincent Liepelt, Julien Durbo Foto: von-notz.de
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