Mehr als Unterricht

1. Juli 2026

Markt der Möglichkeiten zeigt die Vielfalt und das Engagement der Schülerinnen und Schüler an der Hahnheide-Schule in Trittau

  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button

Über 25 Projekte zeigen zum Abschluss des ersten Jahres des neuen Lernbands „Wettbewerb & Engagement“, wie kreativ, verantwortungsbewusst und zukunftsorientiert Lernen sein kann.


Zugegeben – die hochsommerlichen Temperaturen verlangten allen Beteiligten einiges ab. Der Begeisterung tat dies jedoch keinen Abbruch. Am Montag, den 29. Juni 2026, verwandelte sich die Hahnheide-Schule in Trittau beim Markt der Möglichkeiten in einen lebendigen Ausstellungs- und Erlebnisort. Zum Abschluss des ersten Jahres des neuen Lernbands „Wettbewerb & Engagement“ (W&E) präsentierten Schülerinnen und Schüler an mehr als 25 Ständen ihre Projektergebnisse.


Das Lernband ist durch die neu eingeführte Rhythmisierung fest im Stundenplan verankert und orientiert sich am Konzept des Lernens durch Engagement (LdE). Im Mittelpunkt stehen sinnorientiertes, kreatives und projektbasiertes Lernen. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit realen Fragestellungen auseinander, entwickeln eigene Ideen und übernehmen Verantwortung.


Wie vielfältig dieses Lernen aussehen kann, zeigte der Markt der Möglichkeiten eindrucksvoll.


Im Kurs „Gestaltendes Lesen“ konnten die Besucherinnen und Besucher selbst erleben, welchen Einfluss Stimme, Betonung und Ausdruck auf die Vorstellungskraft eines Publikums haben. Mitmachübungen und eine eindrucksvolle Lesekostprobe aus der Geschichte von Zeus und Prometheus machten Literatur lebendig.


Der Kurs „Kreatives Schreiben“ stellte sein selbst entwickeltes Kinderbuch Geschichten aus dem Polar Park vor und gewährte spannende Einblicke in den kreativen Entstehungsprozess.


Naturwissenschaftlich wurde es bei der Forschergruppe, die an der Internationalen BiologieOlympiade teilnimmt. Dort untersuchten die Schülerinnen und Schüler unter anderem, aus welchen Monomeren Gelatine besteht und inwieweit diese sich für die Herstellung von Bubble-Tea-Bobas eignet – ein Beispiel dafür, wie wissenschaftliche Forschung und alltagsnahe Fragestellungen miteinander verbunden werden.


Ein weiteres Highlight war der Hogwarts-Kurs. Mit einem eigens gestalteten Lexikon der schrecklichsten Harry-Potter-Wesen sowie einem aufwendig gebauten Quidditch-Spielfeld entführten die Schülerinnen und Schüler ihre Gäste in die Welt der Zauberei.


Die Demokratie-AG präsentierte ihr Podcast-Equipment und gab Einblicke in ihre Gedenkveranstaltung zum Anne-Frank-Tag. Mit ihrer Arbeit setzt sie ein klares Zeichen gegen das Vergessen der Verbrechen des Nationalsozialismus und zeigt, dass demokratische Bildung weit über den Unterricht hinausgeht.


Zu den Publikumslieblingen gehörten die Projekte aus dem IT-Bereich. Selbst programmierte Computerspiele konnten ausprobiert und per Smartphone gesteuerte Roboter getestet werden. An vielen Ständen wurde deutlich, wie selbstverständlich digitale Kompetenzen, Kreativität und Teamarbeit heute zusammengehören.


Besonderes Interesse galt erneut der Schülerfirma Re.Tec. Die Buhck-Stiftung hatte das Projekt bereits zum zweiten Mal bei der Anschaffung von Filament-Extrudern zur Herstellung von recyceltem Filament für den 3D-Druck unterstützt. Beim Markt der Möglichkeiten informierte sich Tanja Ebbecke, Programmleitung Umweltbildung der Buhck-Stiftung, persönlich über die Fortschritte.


„Der Markt der Möglichkeiten hat eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig und lebendig das Schulleben sein kann. Besonders beeindruckend war, mit wie viel Engagement sich die AGs präsentiert haben und wie schnell sie dabei das Interesse der besuchenden Schülerklassen wecken konnten. Besonders beeindruckt hat mich der Stand der Schülerfirma Re.Tec mit ihrem Recycling Lab. Dort wurde sichtbar, wie professionell die Schülerinnen und Schüler zusammenarbeiten: mit klarer Aufgabenverteilung und echter Verantwortung – vom Geschäftsführer Luis (9. Klasse) über seinen Stellvertreter Mats aus der 6. Klasse bis hin zum Team aus Produktion und Entwicklung; später kam Tjarve für den Bereich Design dazu. Wir freuen uns, als Stiftung mit einer konkreten Anfrage für Schlüsselanhänger mit unserem Logo in die Zusammenarbeit zu starten – erste Ideen zur Umsetzung gibt es bereits – und sind gespannt auf den Vorschlag und das Angebot. Insgesamt ist das ein starkes Beispiel dafür, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung an dieser Schule überzeugend und wirksam umgesetzt wird.“


Auch die Schülerinnen und Schüler der Schülerfirma blicken bereits nach vorn. Neben der Weiterentwicklung ihres Recycling Labs soll im kommenden Schuljahr das selbst entwickelte Brettspiel „TicTacTö“ zur Marktreife gebracht werden.


Für das Kollegium der Hahnheide-Schule spiegeln die Projekte genau das wider, was das neue Lernband ermöglichen soll: „Die Ergebnisse unserer Schülerinnen und Schüler haben uns Kolleginnen und Kollegen stark beeindruckt. Unsere Schülerinnen und Schüler sind kreativ, kritisch und sie wollen nichts weniger, als die Welt zu verändern. Wir müssen ihnen nur den Raum dafür schaffen und sie auf diesem Weg begleiten.“


Im kommenden Schuljahr soll dieser Einblick noch stärker nach außen getragen werden. Wer sich selbst davon überzeugen möchte, welche innovativen Ideen und Projekte an unserer Schule entstehen, ist herzlich eingeladen, unseren nächsten Tag der offenen Tür zu besuchen. Denn eines wurde an diesem Nachmittag mehr als deutlich: Wenn Schülerinnen und Schüler Vertrauen, Zeit und Gestaltungsspielraum erhalten, entstehen Projekte, die weit über den Unterricht hinauswirken.


Weitere Artikel:

3. Juli 2026
Berlin ist immer eine Reise wert, so sagt man und so ist es. Diesmal ging es mit meiner 9c in die geschichtsträchtige Hauptstadt. Den Höhepunkt unserer Exkursion bildete zweifelsohne unser Besuch samt Führung durch das Reichstagsgebäude. Neben dem informationsreichen Vortrag, der gute Einblicke in die parlamentarische Arbeit und den Institutionen lieferte, gab es dort die kleinen Nebensächlichkeiten, welche die Aufmerksamkeit auf sich zogen: Alte russische Inschriften aus dem Mai 1945, dem Kriegsende, alte Einschusslöcher oder Kerben von Bombensplittern aus dem Zweiten Weltkrieg im Sandstein der Fassade als Zeugen der wohl düstersten Vergangenheit dieses Gebäudes, aber auch das Archiv der Abgeordneten als Kunstwerk ohne Anspruch auf Vollständigkeit der Inhalte oder das kaum enden wollende Band von historischen Reichstagsreden, die als Leuchtband quasi durch die Decke gingen. Wir alle stand wie gebannt davor und lasen vom Boden bis zur Decke. Wenngleich ich schon sehr oft in Berlin war, so war dies doch mein erster Besuch in der Schaltzentrale unseres Landes. Ein irgendwie auch erhebendes Gefühl. Den Schülerinnen und Schülern muss es ganz ähnlich gegangen sein, denn trotz ihrer netten, lebhaften Art lauschten sie interessiert dem Vortrag und erkundeten die verschiedenen Räume, Flure und Etagen. Sie erlebten erst den Blick auf den Plenarsaal und später den Rundumblick über ganz Berlin von der Dachterrasse bei schönstem Sonnenschein und blauem Himmel. Berlin zeigte sich von seiner schönster Seite. Eine Schülerin meiner Klasse schreibt im Nachgang: „Ich fand die Berlinfahrt sehr gut. Vor unserem Termin im Bundestag mussten wir eine Rally machen, die Spaß gemacht hat, weshalb wir verschiedene Sehenswürdigkeiten gesehen haben. Im Bundestag hatten wir eine interessante Führung. Z. B. Haben wir uns das Parlament angeschaut und zum Schluss waren wir noch auf der Dachterrasse. Am Ende hatten wir noch bisschen Freizeit.“ Neben den tatsächlich vielen fachlichen Informationen betonte ein Schüler meiner Klasse etwas ganz anderes, etwas Typisches für unsere Schule: „Ich fand es sehr gut, dass wir als Gemeinschaft dort waren und noch enger zusammengewachsen sind. Der Reichstag war sehr interessant und schön mal zu sehen. Hätte ich mir anders vorgestellt.“ Ich denke nicht, dass man bessere Worte für diesen Ausflug hätte finden können. Vielen Dank an alle, die dies ermöglicht haben. Tw
3. Juli 2026
Tolga Gülmez und Kostiantyn Latariia aus der Klasse 7E haben am Jugendwettbewerb für Informatik teilgenommen und dafür eine Urkunde erhalten.
2. Juli 2026
Große und kleine Abenteuer von großen und kleinen Tieren Geschrieben von Schülerinnen und Schülern des W&E "Kreatives Schreiben"
1. Juli 2026
Die Klassen 6a und 6b machen den Schulhof grüner
29. Juni 2026
Einige der Top Ten in Schleswig-Holstein kommen von der HHS
29. Juni 2026
für kreative Köpfe an der HHS
25. Juni 2026
Vom 05. bis 11. Juli 2026 findet dieses Mal an unserer Schule erneut die beliebte Stormini-Kinderstadt statt. Insgesamt 280 Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren sowie über 200 Betreuerinnen und Betreuer werden an diesem besonderen Ferienprojekt teilnehmen. Eine Woche lang schlüpfen die Kinder in die unterschiedlichsten Rollen und können zahlreiche „Berufe“ ausprobieren. Sie schlafen in Zelten, verdienen eigenständig die Währung STORMARK, lernen verantwortungsvoll damit zu wirtschaften und erleben vor allem jede Menge Spaß mit Gleichaltrigen. Dabei entstehen neue Freundschaften und unvergessliche Erinnerungen. Damit die Kinder in ihrer eigenen Stadt überhaupt Geld verdienen und ausgeben können, wurde bereits im Vorfeld ein Malwettbewerb für die Gestaltung der Geldscheine ins Leben gerufen. Zahlreiche kreative Entwürfe wurden eingereicht. Besonders erfreulich ist, dass zwei beziehungsweise drei der ausgewählten Gewinnerbilder von einem Künstler und einer Künstlerin aus der Klasse 6a stammen. Im Rahmen des neuen Unterrichtsfaches „Üben & Vertiefen“ motivierten Herr Betcher und Frau Liebers ihre Schülerinnen und Schüler, an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Auf die Frage, wie die beiden auf ihre Motive gekommen sind, erklärte Lea: „Ach, das war eigentlich zufällig, da Zelt und Lagerfeuer doch einfach zu einem Zeltlager gehören.“ Tamo ergänzte: „Wenn es ums Geldverdienen und Ausgeben geht und die Cap ein Wiedererkennungsmerkmal aller Teilnehmenden ist, dann passt das doch einfach. Naja, und die Hahnheide-Eule durfte dabei auf keinen Fall fehlen, denn die steht ja für unsere Schule.“ Von ihrem Erfolg erfuhren die beiden im Rahmen des Klassenrates und wurden dabei nicht nur von ihren Klassenlehrkräften, sondern auch von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern begeistert gefeiert (siehe Foto). Klassenlehrerin Frau Liebers ergänzt: „Ganz besonders ist zudem, dass insgesamt fünf Kinder aus unserer Klasse in diesem Jahr live dabei sein werden und die Geldscheine täglich in den Händen halten werden. Gleichzeitig findet dieses Großevent auch noch in den Räumlichkeiten unserer Schule statt.“ Wir wünschen allen Teilnehmenden schon jetzt eine erlebnisreiche Woche, viele spannende Erfahrungen und vor allem ein unvergessliches Event in den Sommerferien! 
17. Juni 2026
Fußball ist derzeit überall das große Thema! Die Vorfreude auf das Fußball-Derby am 19.06.2026 steigt von Tag zu Tag, und die ganze Schulgemeinschaft fiebert den spannenden Spielen entgegen. Auch die Klasse 5d hat mit viel Begeisterung zur Vorbereitung beigetragen. Die Schülerinnen und Schüler haben kreative und bunte Plakate gestaltet, um die Mannschaften zu unterstützen und für eine tolle Stimmung beim Derby zu sorgen. Mit viel Einsatz, Teamgeist und Fantasie sind großartige Werke entstanden. Nun freuen wir uns auf spannende Begegnungen, faire Spiele und starke Leistungen auf dem Platz. Wir wünschen allen Spielerinnen und Spielern der HHS viel Erfolg, Freude am Spiel und natürlich jede Menge Tore! Die Klasse 5d drückt fest die Daumen und freut sich auf einen unvergesslichen Fußballtag! Viel Erfolg an das Team der HHS! ⚽🎉🏆
13. Juni 2026
Die Hahnheide-Schule Trittau beteiligt sich am bundesweiten Aktionstag
Mehr anzeigen