Geografie-Exkursion der Q1b nach Berlin 2025

15. Juli 2025

Am Kottbusser Tor herrscht reges Treiben, ...

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... und es ist alles andere als einfach, einen Interviewpartner zu finden. Dennoch treffen wir auf zwei junge Frauen, von denen zumindest eine schon seit über zehn Jahren in Schöneberg, in der Nähe Kreuzbergs, wohnt. Sie kann bestätigen, dass sich der Stadtteil in den letzten Jahren verändert hat, und erzählt, es gebe neue Fahrradwege. Doch auch von starken Mietpreiserhöhungen berichtet sie. Derweil füllen wir den Fragebogen aus, den wir die Woche zuvor selbst erarbeitet hatten, um die Stadtteile Kreuzberg und Charlottenburg zu vergleichen. Charlottenburg war nach dem Abladen des Gepäcks im „Industriepalast“ am Vortag das erste Ziel der Exkursion gewesen. Der Vergleich der beiden Stadtteile war jedoch nur einer der Schwerpunkte dieser Fahrt.


Vorbereitungen im Vorfeld

Die Planung der Exkursion lag nicht allein in den Händen unserer Profillehrkraft Frau Roemmich, sondern wurde von uns Schülern in Teilen mitgestaltet. So hat Frau Roemmich im Voraus abgefragt, was wir auf einer Exkursion mit Geographieschwerpunkt auf jeden Fall im Programm haben wollten. Nachdem das Programm feststand, ließ sie die gesamte Klasse in Gruppen aus drei bis vier Personen Informationen zu den Stationen der Exkursion sammeln und dazu Kurzvorträge, Fragebögen, Analysen, Führungen oder kreative Aufgaben vorbereiten. Die Kurzvorträge wurden dann an jeder Station gehalten und boten eine gute Grundlage für die weiteren Aufgaben.


Kreuzberg und Charlottenburg im Vergleich

Die Arbeitsaufträge in den beiden Stadtteilen, die wir von Frau Roemmich erhalten hatten, waren identisch. Neben einem kleinen Rundgang durch das Viertel, den wir in Gruppen absolvierten, sollten wir Interviews mit Bewohnern führen. Die Eindrücke, die wir dabei sammelten, waren hingegen sehr unterschiedlich. Charlottenburg mit seinen verzierten Häuserfassaden und Alleen stellte einen klaren Kontrast zur Kreuzberger Street-Kultur mit Graffiti, ausgeprägter Gastronomieszene und dem vielen Verkehr dar. Das gute Wetter ermöglichte es uns, die Stadtteile problemlos zu Fuß zu erkunden. Und obwohl es schwierig war, Interviewpartner zu finden, die geeignet und bereit waren, uns Auskunft zu geben, waren die Gespräche, die letztendlich geführt wurden, sehr interessant. Wir konnten viel über die Perspektiven der Bewohner erfahren und deren Eindrücke mit unseren eigenen oder mit den im Voraus recherchierten Informationen abgleichen. Zusätzlich gab es an beiden Stationen Kurzvorträge, die von Schülern vorbereitet worden waren und viel Hintergrundwissen lieferten. Trotz einer strikten Zeitplanung war bei beiden Rundgängen auch etwas Freizeit eingeplant, in der man etwas essen oder die Stadtteile auf eigene Faust erkunden und so weitere Eindrücke sammeln konnte.


Neunutzung und Aufwertung – Stadtaufwertungsprojekte in Berlin

Nach dem Besuch in Charlottenburg fuhren wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den „Park am Gleisdreieck“. Dieser öffentliche Park befindet sich heute auf dem Gebiet des alten Potsdamer Güterbahnhofs und bietet große Grünflächen sowie Gastronomie an den Rändern, was aus der ungenutzten Brachfläche einen belebten Erholungsort gemacht hat. Auch hier wurden nach einem Kurzvortrag erneut Interviews geführt, um von Parkbesuchern die Zufriedenheit mit dem Park zu ermitteln und so zu bewerten, inwiefern das Aufwertungsvorhaben gelungen ist. Tatsächlich war der Großteil der Besucher sehr zufrieden; nur stellenweise wurde ein Mangel an Trinkwassermöglichkeiten beklagt. Da an diesem Tag etwa 30 Grad Celsius herrschten und die Sonne strahlte, war das gut nachvollziehbar. Umso überraschter waren wir, als uns auf dem Weg vom „Prinzessinnengarten“, einem gemeinnützigen Nutzgartenprojekt, das 2009 auf einer alten Brachfläche eingerichtet wurde, zum „Tempelhofer Feld“ ein Platzregen mit kurzfristigem Gewitter erwischte. Etwas durchnässt kam das Tempelhofer Feld daher etwas zu kurz, da wir gezwungen waren, ins Hostel zurückzufahren. Doch auch dieses Ereignis tat der guten Laune kaum Abbruch, und abends, nachdem Schuhe und Kleidung getrocknet waren, nutzten wir die Freizeit trotzdem, um in Kreuzberg auf den Kiez zu gehen oder das Brandenburger Tor zu besuchen. Das letzte Stadtaufwertungsprojekt der Exkursion, das RAW-Gelände, besichtigten wir am nächsten Tag. Das RAW-Gelände, ein ehemaliges Reichsbahnausbesserungswerk, bietet heute viel Platz für Gastronomie, Sport und Kunsteinrichtungen. Die alten Hallen wurden dafür umfunktioniert, und das Gelände hat durch viele Graffiti und die historischen Gebäude einen ganz eigenen Streetstyle. In diesem Fall betrachteten wir die Vor- und Nachteile des Projekts mittels einer SWOT-Analyse. Hierbei überwogen für uns jedoch klar die positiven Seiten, wie die Schaffung von Arbeitsplätzen und einer eigenen Szenekultur, die das Viertel belebt. Gleichzeitig konnten wir das Gelände selbst erkunden.


Geschichtliche Einwürfe – Bunker und Mauer

Am zweiten Tag beschäftigten wir uns auch ein wenig fächerübergreifend mit geschichtlichen Themen Berlins. Dazu bekamen wir eine Führung durch zwei alte Berliner Atombunker. Diese stammen aus der Zeit des Kalten Krieges und waren für den Fall eines Atomangriffs auf Westberlin gedacht. Die Fläche der Bunker war darauf ausgelegt, möglichst vielen Menschen Schutz zu bieten, was einem selbst im leeren Zustand, zwischen den Reihen der mehrstöckigen Betten, ein bedrückendes Gefühl vermittelte. Anschließend waren wir noch im Berliner Mauerpark und an der sehr eindrucksvollen Gedenkstätte Berliner Mauer, die ein Stück der ehemaligen Grenzanlage enthält. Die finale Station der Exkursion stellte die sogenannte „East Side Gallery“ dar. Dies ist ein langer Mauerabschnitt, auf dem verschiedenste Kunstwerke mit oft politischen Motiven zu sehen sind. Eine Mitschülerin hatte hierzu eine kleine Führung vorbereitet und informierte über die Hintergründe und die Bedeutung der bunten Kunstwerke. Danach fuhren wir zurück ins Hostel und holten unser Gepäck.



Zwei Tage voller Vielfalt

Letztendlich waren diese zwei Tage trotz des teils sehr strikten Zeitplans und des kleinen Wettervorfalls eine absolute Bereicherung. Berlin bot durch seine Mauervergangenheit, die zu vielen Disparitäten geführt hat, und die zahlreichen Projekte zur Stadtaufwertung ein hervorragend gewähltes Ziel für diese Exkursion. Aus diesem Grund hat sie uns viele Eindrücke ermöglicht, die man bei einem normalen Berlinbesuch nicht erhalten würde. Die Beleuchtung sozialer Disparitäten, insbesondere im Hinblick auf Gentrifizierung, sowie die Betrachtung von Projekten zur Stadtaufwertung stellte vor dem Hintergrund unserer Raum- und Stadtplanungseinheit in der E-Phase eine schöne Ergänzung zu den theoretischen Inhalten dar. Kurz gesagt: Wir hatten viel Spaß und konnten viel sehen und aufnehmen.


Piet Eysholdt, Q1b


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