EcoPlates gewinnt den EKSH-Wettbewerb "Smarte Netze"

18. Dezember 2024

Das Projekt EcoPlates mit dem Konzept Push and Charge ist eine innovative Idee, die darauf abzielt, Energiegewinnung in den Alltag zu integrieren und gleichzeitig einen bedeutenden Beitrag zur Energiewende zu leisten. Die zentrale Vision des Projekts ist es, Emissionen zu verringern, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren und die Energiewende auf eine Weise voranzutreiben, die die Natur nicht zusätzlich belastet. Mit diesem Ansatz verbindet EcoPlates Nachhaltigkeit, wirtschaftliche Effizienz und technologische Innovation in einem überzeugenden Gesamtkonzept.


Das Geschäftsmodell des Projekts ist als GmbH strukturiert und richtet sich an ein breites Spektrum von Zielgruppen, darunter Unternehmen, soziale Einrichtungen wie Schulen und Krankenhäuser sowie Straßenverkehrsämter. Der Ansatz setzt direkt beim Kunden an, mit dem Ziel, diesen aktiv in die Energiewende einzubinden. Dabei können Slogans wie „Jeder Schritt, ein Schritt für die Energiewende“ genutzt werden, um den Gedanken der alltäglichen Energiegewinnung emotional und greifbar zu machen. Besonders interessant ist das Konzept für Fast-Fashion-Unternehmen wie z.B. Primemark oder NewYorker, die zunehmend nach Möglichkeiten suchen, ihr Image im Bereich Nachhaltigkeit zu verbessern. Durch die Nutzung der EcoPlates könnten solche Unternehmen nicht nur ihre Umweltbilanz aufwerten, sondern langfristig auch finanzielle Vorteile erzielen, indem sie ihren eigenen Strom erzeugen und dadurch Energiekosten reduzieren.

 

Die Finanzierung des Projekts erfolgt durch eine Kombination aus Sponsoren, Kunden und staatlicher Unterstützung. Für die Vermarktung setzt das Team auf eine durchdachte Strategie, die moderne Ansätze wie Social Media, digitale Werbesäulen und Flyer mit klassischem Empfehlungsmarketing verbindet. Dadurch wird eine breite Zielgruppe angesprochen und die Akzeptanz des Produkts gefördert.


Die Umsetzung des Projekts basiert auf der Nutzung recycelter Materialien, die gezielt aus Deutschland bezogen werden, um Transportwege zu verkürzen und die regionale Wirtschaft zu stärken. Diese nachhaltige Materialwahl birgt zwar höhere Kosten, doch die Vorteile überwiegen: Es wird ein deutlicher Beitrag zur ökologischen Verantwortung geleistet, das sowohl Kunden als auch Investoren überzeugt. Der Start erfolgt zunächst regional, um Prozesse zu testen und zu optimieren, bevor eine nationale und langfristig internationale Expansion angestrebt wird. Um diese ambitionierten Ziele zu erreichen, wird ein Team aus Fachkräften in den Bereichen Produktion, Vertrieb, Marketing und IT aufgebaut. Dabei verfolgt das Unternehmen eine klare Strategie der Kostenführerschaft, um seinen Kunden durch die niedrigsten Preise in der Branche einen echten Mehrwert zu bieten und gleichzeitig die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.


Das Team hinter EcoPlates bestand ursprünglich aus acht Schülerinnen, die die Idee im Rahmen eines Wettbewerbs entwickelt haben. Zur finalen Präsentation am 17.12. in Kiel reisten vier Teammitglieder sowie zwei unterstützende Schüler an. Begleitet wurden sie von der Profillehrerin Frau Hoffmann und der Schulleiterin Frau Hemming, die das Team tatkräftig unterstützten. In Kiel stellten die Schülerinnen ihr innovatives Projekt einer Jury vor und überzeugten mit ihrer Idee, ihrem Engagement und ihrer professionellen Präsentation. Als Anerkennung erhielten sie ein Preisgeld in Höhe von 1.000 €.


Der Wettbewerb, der von der EKSH (Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein) sowie der Deutschen Gesellschaft gefördert wurde, bot den Schülerinnen eine Plattform, um ihre kreative Lösung für die Herausforderungen der Energiewende vorzustellen. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie junge Menschen mit Engagement, Innovationsgeist und Teamarbeit einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten können. EcoPlates steht für die Zukunft einer umweltfreundlichen Energiegewinnung, bei der jeder Schritt nicht nur einen Schritt vorwärts für den Einzelnen, sondern auch für die Energiewende bedeutet.


Weitere Artikel:

3. Juli 2026
Gymnasium gewinnt das Derby 2026, Herzlichen Glückwunsch!
3. Juli 2026
Berlin ist immer eine Reise wert, so sagt man und so ist es. Diesmal ging es mit meiner 9c in die geschichtsträchtige Hauptstadt. Den Höhepunkt unserer Exkursion bildete zweifelsohne unser Besuch samt Führung durch das Reichstagsgebäude. Neben dem informationsreichen Vortrag, der gute Einblicke in die parlamentarische Arbeit und den Institutionen lieferte, gab es dort die kleinen Nebensächlichkeiten, welche die Aufmerksamkeit auf sich zogen: Alte russische Inschriften aus dem Mai 1945, dem Kriegsende, alte Einschusslöcher oder Kerben von Bombensplittern aus dem Zweiten Weltkrieg im Sandstein der Fassade als Zeugen der wohl düstersten Vergangenheit dieses Gebäudes, aber auch das Archiv der Abgeordneten als Kunstwerk ohne Anspruch auf Vollständigkeit der Inhalte oder das kaum enden wollende Band von historischen Reichstagsreden, die als Leuchtband quasi durch die Decke gingen. Wir alle stand wie gebannt davor und lasen vom Boden bis zur Decke. Wenngleich ich schon sehr oft in Berlin war, so war dies doch mein erster Besuch in der Schaltzentrale unseres Landes. Ein irgendwie auch erhebendes Gefühl. Den Schülerinnen und Schülern muss es ganz ähnlich gegangen sein, denn trotz ihrer netten, lebhaften Art lauschten sie interessiert dem Vortrag und erkundeten die verschiedenen Räume, Flure und Etagen. Sie erlebten erst den Blick auf den Plenarsaal und später den Rundumblick über ganz Berlin von der Dachterrasse bei schönstem Sonnenschein und blauem Himmel. Berlin zeigte sich von seiner schönster Seite. Eine Schülerin meiner Klasse schreibt im Nachgang: „Ich fand die Berlinfahrt sehr gut. Vor unserem Termin im Bundestag mussten wir eine Rally machen, die Spaß gemacht hat, weshalb wir verschiedene Sehenswürdigkeiten gesehen haben. Im Bundestag hatten wir eine interessante Führung. Z. B. Haben wir uns das Parlament angeschaut und zum Schluss waren wir noch auf der Dachterrasse. Am Ende hatten wir noch bisschen Freizeit.“ Neben den tatsächlich vielen fachlichen Informationen betonte ein Schüler meiner Klasse etwas ganz anderes, etwas Typisches für unsere Schule: „Ich fand es sehr gut, dass wir als Gemeinschaft dort waren und noch enger zusammengewachsen sind. Der Reichstag war sehr interessant und schön mal zu sehen. Hätte ich mir anders vorgestellt.“ Ich denke nicht, dass man bessere Worte für diesen Ausflug hätte finden können. Vielen Dank an alle, die dies ermöglicht haben. Tw
3. Juli 2026
Tolga Gülmez und Kostiantyn Latariia aus der Klasse 7E haben am Jugendwettbewerb für Informatik teilgenommen und dafür eine Urkunde erhalten.
2. Juli 2026
Große und kleine Abenteuer von großen und kleinen Tieren Geschrieben von Schülerinnen und Schülern des W&E "Kreatives Schreiben"
1. Juli 2026
Markt der Möglichkeiten zeigt die Vielfalt und das Engagement der Schülerinnen und Schüler an der Hahnheide-Schule in Trittau
1. Juli 2026
Die Klassen 6a und 6b machen den Schulhof grüner
29. Juni 2026
Einige der Top Ten in Schleswig-Holstein kommen von der HHS
29. Juni 2026
für kreative Köpfe an der HHS
25. Juni 2026
Vom 05. bis 11. Juli 2026 findet dieses Mal an unserer Schule erneut die beliebte Stormini-Kinderstadt statt. Insgesamt 280 Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren sowie über 200 Betreuerinnen und Betreuer werden an diesem besonderen Ferienprojekt teilnehmen. Eine Woche lang schlüpfen die Kinder in die unterschiedlichsten Rollen und können zahlreiche „Berufe“ ausprobieren. Sie schlafen in Zelten, verdienen eigenständig die Währung STORMARK, lernen verantwortungsvoll damit zu wirtschaften und erleben vor allem jede Menge Spaß mit Gleichaltrigen. Dabei entstehen neue Freundschaften und unvergessliche Erinnerungen. Damit die Kinder in ihrer eigenen Stadt überhaupt Geld verdienen und ausgeben können, wurde bereits im Vorfeld ein Malwettbewerb für die Gestaltung der Geldscheine ins Leben gerufen. Zahlreiche kreative Entwürfe wurden eingereicht. Besonders erfreulich ist, dass zwei beziehungsweise drei der ausgewählten Gewinnerbilder von einem Künstler und einer Künstlerin aus der Klasse 6a stammen. Im Rahmen des neuen Unterrichtsfaches „Üben & Vertiefen“ motivierten Herr Betcher und Frau Liebers ihre Schülerinnen und Schüler, an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Auf die Frage, wie die beiden auf ihre Motive gekommen sind, erklärte Lea: „Ach, das war eigentlich zufällig, da Zelt und Lagerfeuer doch einfach zu einem Zeltlager gehören.“ Tamo ergänzte: „Wenn es ums Geldverdienen und Ausgeben geht und die Cap ein Wiedererkennungsmerkmal aller Teilnehmenden ist, dann passt das doch einfach. Naja, und die Hahnheide-Eule durfte dabei auf keinen Fall fehlen, denn die steht ja für unsere Schule.“ Von ihrem Erfolg erfuhren die beiden im Rahmen des Klassenrates und wurden dabei nicht nur von ihren Klassenlehrkräften, sondern auch von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern begeistert gefeiert (siehe Foto). Klassenlehrerin Frau Liebers ergänzt: „Ganz besonders ist zudem, dass insgesamt fünf Kinder aus unserer Klasse in diesem Jahr live dabei sein werden und die Geldscheine täglich in den Händen halten werden. Gleichzeitig findet dieses Großevent auch noch in den Räumlichkeiten unserer Schule statt.“ Wir wünschen allen Teilnehmenden schon jetzt eine erlebnisreiche Woche, viele spannende Erfahrungen und vor allem ein unvergessliches Event in den Sommerferien! 
Mehr anzeigen