Stadtplanung der Zukunft

18. August 2018

Verdichtung, Verkehrskollaps, Versiegelung: das sind nur einige Probleme, mit denen die Städte konfrontiert sind. Da gilt es vorausschauend zu planen, zu bauen, begrenzten Raum ökologisch und ökonomisch in Einklang zu bringen. Verstärkte Zuzüge in Ballungsräume wie Hamburg stellen dabei eine besondere Herausforderung dar. Im City Sience Lab der Hafen City Universität sind anhand von Datenbanken planerische Grunddaten abrufbar. In Sekundenschnelle verändern sich das Stadt je nach dem, welche Parameter verändert werden. Hier mehr Grünflächen dort Industrieansiedlung oder Deckung der Bedürfnisse des täglichen Bedarfs. 


Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse konnten Gelerntes in Anwendung bringen, am Computer Hotelansiedlungen im Raum optimieren, Flüchtlingsunterkünfte platzieren und Bereiche für den Wohnungsbau identifizieren. Auch die Berechnung zur Grundsteuer konnte je nach Vorgabe am Computer simuliert werden. Dabei werden Raumkonflikte aufgezeigt, die im anschließenden Stadtrundgang vertieft wurden. Anhand des Stadtmodells im Kesselhaus wurde deutlich, warum die Planungen in Etappen vorgenommen wird: Entwicklungen sollen in ihrer Raumwirkung analysiert und Fehler korrigiert werden. Ähnliche Erkenntnisse, wenn auch weitaus globaler in ihren Auswirkungen konnte man im Nachhaltigkeitshaus in der Hafen City gewinnen.


Gerade der Geographieunterricht lebt von der Anschauung vor Ort: Schulhöfe auf dem Dach, Grundschulen in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung, Zielkonflikte zwischen gewachsenen und geplanten Nutzungen, grüne Oasen und Gewerbeansiedlungen, Entfernungen abschätzen und erleben. All das und noch viel mehr haben die Schülerinnen und Schüler erlebt und werden es sich im Unterricht jetzt deutlich konkreter Vorstellen, wenn sie Karten interpretieren oder Stadtmodelle analysieren.



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Berlin ist immer eine Reise wert, so sagt man und so ist es. Diesmal ging es mit meiner 9c in die geschichtsträchtige Hauptstadt. Den Höhepunkt unserer Exkursion bildete zweifelsohne unser Besuch samt Führung durch das Reichstagsgebäude. Neben dem informationsreichen Vortrag, der gute Einblicke in die parlamentarische Arbeit und den Institutionen lieferte, gab es dort die kleinen Nebensächlichkeiten, welche die Aufmerksamkeit auf sich zogen: Alte russische Inschriften aus dem Mai 1945, dem Kriegsende, alte Einschusslöcher oder Kerben von Bombensplittern aus dem Zweiten Weltkrieg im Sandstein der Fassade als Zeugen der wohl düstersten Vergangenheit dieses Gebäudes, aber auch das Archiv der Abgeordneten als Kunstwerk ohne Anspruch auf Vollständigkeit der Inhalte oder das kaum enden wollende Band von historischen Reichstagsreden, die als Leuchtband quasi durch die Decke gingen. Wir alle stand wie gebannt davor und lasen vom Boden bis zur Decke. Wenngleich ich schon sehr oft in Berlin war, so war dies doch mein erster Besuch in der Schaltzentrale unseres Landes. Ein irgendwie auch erhebendes Gefühl. Den Schülerinnen und Schülern muss es ganz ähnlich gegangen sein, denn trotz ihrer netten, lebhaften Art lauschten sie interessiert dem Vortrag und erkundeten die verschiedenen Räume, Flure und Etagen. Sie erlebten erst den Blick auf den Plenarsaal und später den Rundumblick über ganz Berlin von der Dachterrasse bei schönstem Sonnenschein und blauem Himmel. Berlin zeigte sich von seiner schönster Seite. Eine Schülerin meiner Klasse schreibt im Nachgang: „Ich fand die Berlinfahrt sehr gut. Vor unserem Termin im Bundestag mussten wir eine Rally machen, die Spaß gemacht hat, weshalb wir verschiedene Sehenswürdigkeiten gesehen haben. Im Bundestag hatten wir eine interessante Führung. Z. B. Haben wir uns das Parlament angeschaut und zum Schluss waren wir noch auf der Dachterrasse. Am Ende hatten wir noch bisschen Freizeit.“ Neben den tatsächlich vielen fachlichen Informationen betonte ein Schüler meiner Klasse etwas ganz anderes, etwas Typisches für unsere Schule: „Ich fand es sehr gut, dass wir als Gemeinschaft dort waren und noch enger zusammengewachsen sind. Der Reichstag war sehr interessant und schön mal zu sehen. Hätte ich mir anders vorgestellt.“ Ich denke nicht, dass man bessere Worte für diesen Ausflug hätte finden können. Vielen Dank an alle, die dies ermöglicht haben. Tw
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